Schlafgrundlagen
Manche Menschen sind morgens topfit, andere laufen erst spät zur Hochform auf. Dieser „Chronotyp“ ist zu einem erheblichen Teil biologisch verankert – und lässt sich nur begrenzt verschieben.
Der Chronotyp beschreibt die individuell bevorzugte Lage von Schlaf und Wachsein. Er wird unter anderem mit Fragebögen wie dem Morningness-Eveningness-Questionnaire (MEQ) oder dem Munich ChronoType Questionnaire (MCTQ) erfasst und hängt von genetischen Faktoren, Alter und Geschlecht ab.[1]
Der Chronotyp verschiebt sich mit dem Alter: Kinder und ältere Menschen sind eher früh, Jugendliche und junge Erwachsene eher spät orientiert.[1] Wer dauerhaft gegen die innere Uhr lebt (etwa späte Eulen mit frühem Arbeitsbeginn), erlebt einen „sozialen Jetlag“ – das kann Schlafqualität und Stimmung belasten.
Licht ist der stärkste Taktgeber: Morgenlicht zieht die innere Uhr nach vorn, helles Licht am Abend verschiebt sie nach hinten.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Diagnose. Bei anhaltenden Beschwerden wende dich an eine Ärztin oder einen Arzt.