Schlafphasen
Im REM-Schlaf träumen wir am intensivsten, das Gehirn ist hochaktiv – und doch ist der Körper nahezu bewegungsunfähig. Diese Phase spielt eine zentrale Rolle für Gedächtnis und emotionale Verarbeitung.
REM steht für „Rapid Eye Movement“ – die schnellen Augenbewegungen, die diese Phase kennzeichnen. Das EEG ähnelt dem Wachzustand, während die Skelettmuskulatur weitgehend gelähmt ist (Atonie). Hier treten die lebhaftesten Träume auf.[1][2]
REM macht beim Erwachsenen etwa 20–25 % des Gesamtschlafs aus.[2] Die erste REM-Phase ist kurz (oft unter 10 Minuten), die letzten können über eine Stunde dauern.[2]
REM-Schlaf unterstützt die Verarbeitung von Emotionen sowie bestimmte Gedächtnisleistungen, etwa prozedurales und emotionales Lernen.[1] Weil REM gegen Morgen zunimmt, geht ein verkürzter Schlaf am Ende der Nacht (frühes Aufstehen) überproportional zulasten der REM-Phasen.[2]
Alkohol und manche Medikamente unterdrücken REM in der ersten Nachthälfte – ein Grund, warum Schlaf nach Alkohol oft weniger erholsam ist.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Diagnose. Bei anhaltenden Beschwerden wende dich an eine Ärztin oder einen Arzt.