Schlafgrundlagen
Schlaf ist kein gleichmäßiger Ruhezustand, sondern läuft in wiederkehrenden Zyklen ab. Wer versteht, wie diese Zyklen aufgebaut sind, kann seinen Schlaf besser timen und erholter aufwachen.
Ein vollständiger Schlafzyklus dauert im Mittel etwa 90 Minuten, mit einer individuellen Spanne von rund 70 bis 120 Minuten. Pro Nacht durchlaufen Erwachsene typischerweise vier bis sechs solcher Zyklen.[1]
Jeder Zyklus führt durch mehrere Phasen: den leichten Übergangsschlaf (N1), den stabilen Leichtschlaf (N2), den tiefen, körperlich erholsamen Tiefschlaf (N3) und schließlich die Traumphase (REM). Über die Nacht entfallen grob 5 % auf N1, etwa die Hälfte auf N2, rund 15–20 % auf den Tiefschlaf und 20–25 % auf REM.[2]
Am Ende eines Zyklus ist der Schlaf am leichtesten. Wirst du dann geweckt, fällt das Aufstehen leichter. Aus dem Tiefschlaf gerissen zu werden, führt dagegen oft zu Benommenheit (Schlafträgheit), die 30 Minuten bis zu einer Stunde anhalten kann.[1]
Mit dem Schlafrechner findest du Aufwach- und Einschlafzeiten, die auf ein Zyklus-Ende fallen – plus rund 14 Minuten Einschlafzeit.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Diagnose. Bei anhaltenden Beschwerden wende dich an eine Ärztin oder einen Arzt.